Hinweis:
Der Gesetzgeber sieht vor, dass eine Hüpf- Springburg permanent durch mindestens eine erwachsene Person beaufsichtigt werden muß. Kommt ein Veranstalter diesem nicht nach, so sieht die aktuelle Rechtssprechnung darin ein Verletzen der Verkehrssicherungspflicht und somit haftet der Veranstalter für eventuelle Personenschäden.

BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. gibt Tipps für ein sicheres Hüpfvergnügen

Hüpfburgen haben Hochsaison – Verletzungen sind vermeidbar!


Bonn, Juli 2005. Sommerfest, Pfarrfest, Kinderfest, Spielfest - die Zeit der Feste und Aktivitäten im Freien hat begonnen. Hüpfburgen, der große Spaß für den Sommer, haben Hochsaison und, wie die Erfahrung zeigt, auch die damit verbundenen Verletzungen. Auf den ersten Blick vermutet niemand, dass es bei dem Hüpfspaß auf dem Luftkissen zu vielen und schweren Verletzungen kommen kann. Doch Prellungen, Kopfverletzungen, Stürze, Zahnverletzungen und Schürfwunden sind gar nicht so selten Folge des Hüpfvergnügens, müssen jedoch nicht sein. Besonders gefährdet sind Vorschul- und Grundschulkinder. Sie können es kaum erwarten, in die Hüpfburg einzusteigen und stürzen oft schon beim Einstieg in die Springburg im schlimmsten Fall auf den Asphalt. Die Kinder hüpfen immer höher, immer fester und verlieren schnell die Kontrolle über ihr Gleichgewicht, stoßen mit anderen Kindern zusammen oder werden sogar aus der Hüpfburg herausgeschleudert.
Wichtig für Eltern: Die Betreiber von Hüpfburgen müssen sich zwingend an die Vorschriften zur Benutzung der Hüpfburg halten .
Damit es erst gar nicht zu Verletzungen kommen kann, können Mütter und Väter zum Schutz ihrer Kinder beitragen: Auch wenn es lästig ist: „Schuhe aus“ – die Hüfburgen dürfen nicht mit Schuhwerk betreten werden. Hosentaschen, Jackentaschen etc. sollten kontrolliert werden, damit keine spitzen, harten, scharfen oder gefährlichen Gegenstände wie Stifte oder Haarspangen zu Verletzungen führen. Halsketten, Ringe, Brillen, Gürtelschnallen oder ähnliche Gegenstände müssen vor der Benutzung der Hüpfburg entfernt werden. Bestärken Sie Ihr Kind, sich auch beim Toben rücksichtsvoll gegenüber anderen Kindern zu verhalten, insbesondere gegenüber Kleineren. Bewegung macht Kindern Spaß und die Hüpfburg bietet den Kindern neue Bewegungserfahrungen, auf die sie nicht verzichten wollen und auch nicht verzichten müssen. Wenn sich alle an die Sicherheitsbestimmungen bei der Benutzung von Hüpfburgen halten, sich der möglichen Risiken und Gefahren bewusst sind und entsprechend umsichtig handeln, können Unfälle bei diesem Freizeitspaß verhindert werden.

Zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

Die BAG in Bonn ist ein bundesweit tätiger Verein. Hauptförderer ist Penaten, eine Marke des Unternehmens Johnson und Johnson. Die BAG setzt sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit zu entwickeln. Mitglieder sind unter anderem Ärzte- und Sportverbände sowie Rettungsorganisationen und technische Dienstleister.

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